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5. Runde: Sk Sturm Graz - Austria Wien 22.8.09

 
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districtsix
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Anmeldedatum: 05.07.2007
Beiträge: 320

BeitragVerfasst am: 24.08.2009, 09:02    Titel: 5. Runde: Sk Sturm Graz - Austria Wien 22.8.09 Antworten mit Zitat

SK Sturm – Austria Wien
22. 8. 2009
5. Runde
0:1

Fußball ist ungerecht. Der Austria-Fluch hält an. Als klar überlegene Mannschaft scheitern unsere Jungs an sich selbst und vor allem an einem unbezwingbaren Safar. Ein besonders schmerzvoller Nachmittag in Liebenau.

Ein Big Point Spiel stand an. Unser erstes Duell mit einem Mitkonkurrenten um die Spitzenplätze galt es gegen die Austria zu schlagen. Gegen die Truppe die man in Liebenau seit ziemlich genau 3 Jahren nicht mehr besiegen konnte. Um die Tabellenführung zu behalten waren drei Punkte notwendig, außerdem galt es den genannten Fluch gegen die Veilchen endlich zu beenden. Und die Vorzeichen standen nicht schlecht: bei den Violas mussten Junuzovic und Okotie vorgegeben werden, Sturm zeigte außerdem schon letzten Donnerstag Klasse im Spiel gegen Charkov. Dieser Schwung sollte nun mitgenommen werden in diese richtungsweisende Partie.

Das Stadion war erneut nicht voll, 12000 waren es wie im Europacup. Allerdings lag dies auch an den Pufferzonen die die Anwesenheit einer großen Zahl an mitgereisten Veilchen nach sich zog. Per Zug war man aus der Hauptstadt angereist und füllte den 27 ganz, den 26 zu etwa einem Viertel. Zu Beginn zeigten die Gäste eine Zettelchoreo in ihren unschönen Farben. Auf unserer Seite gab es das gewohnte Bild aus diversen Stofflichkeiten. Per Spruchband wurde verkündet dass es mit einer Choreo nix wurde, da man vom Vorabend noch zu „bedient“ sei. Immerhin wurde das 15-Jährige der BG in der Postgarage begangen. Für diesem netten Abend wollen wir uns an dieser Stelle noch einmal bedanken sowie ein weiteres Mal alles Gute zum Jubiläum wünschen! In der Kurve fanden sich heute daher auch einige Leute der PS99 ein, die die Party sowie das Spiel nicht verpassen wollten.

Stimmlich tat man sich zu Beginn etwas schwer die nötige Dynamik reinzubringen. Auch am Feld kamen die Jungs erst mit der Zeit so richtig in die Gänge. Dann aber nahm Sturm das Heft in die Hand. Vor allem Jantscher war wie immer überall zu finden und fand mit einem Stangenschuss auch die Topchance in Hälfte 1 vor. Als die Kugel wieder raussprang raufte man sich die Haare, und das sollte nicht das letzte Mal so sein. Denn Sturm kontrollierte klar die Partie, lies die Veilchen nicht ins Spiel kommen. Djabang war beim starken Schildenfeld komplett abgemeldet! Der Junge hat das Zeug zum neuen Publikumsliebling. Weber und Hölzl fanden noch nennenswerte Chancen im ersten Durchgang vor, scheiterten jedoch beide an Safar. Stimmungstechnisch ging nun auch bereits viel mehr, da die Leute erkannten dass dieser wichtige Sieg heute absolut drin war, die Austria heute dranzukriegen war. Selbige fanden nur zwei unspektakuläre Halbchancen in der ersten Halbzeit vor.

Richtig turbulent wurde es dann in der zweiten Hälfte. Von Abtasten keine Spur mehr, Sturm ging Vollgas! Und erspielte sich Chance um Chance. Zuerst scheiterte Hölzl, dann war es der stark aufspielende Muratovic und schließlich Feldhofer – allesamt fanden in Safar ihren Meister. Es war zum verzweifeln, der Ungar schien hundert Hände zu haben und dazu unbezwingbar. Der Lärmpegel in Liebenau stieg in dieser Phase von Minute zu Minute. Nach jeder vergebenen Chance wurde es lauter, sang man sich zeitweise in einen richtigen Rausch, an dem sich fast das ganze Stadion beteiligte. Austria? Stehend k.o.! Die ungeliebten Wiener erschienen komplett hilflos, unkoordiniert und hatten die Null nur ihrem hervorragenden Schlussmann zu verdanken. Den nächsten Sitzer, es war die Topchance der Partie, fand Beichler vor, der nach Stanglpass von Jantscher um die Fußspitze zu spät am Ball war. In diesem Moment sanken einige in der Kurve echt richtig zusammen – es zehrte an den Nerven was hier heute ausgelassen wurde.

Doch man wollte diese drei Punkte genauso wie die Mannschaft, gab Stoff und brüllte die Gesänge gen Rasen. Die Violas waren zwar stets in Bewegung, jedoch nie vernehmbar. Zu laut war man selbst. Nun lief langsam die Zeit davon. Die ungenützten Chancen von Beichler, Jantscher, Feldhofer, Mura oder Hölzl noch im Hinterkopf, schlug der Fußballgott in Minute 79 erbarmungslos, aber leider einer alten Kicker-Regel huldigend, zu, und verpasste uns den regelrecht typischen Schock bei so einem einseitigen Spielverlauf. Flanke auf Acimovic, (nona...) und der setzt die Kugel unhaltbar für den fast beschäftigungslosen Gratzei ins lange Eck. Entsetzen, Frust, Wut – vieles fuhr einem in diesem Moment in die Glieder.

Und irgendwie auch die These dass man die Tore scheinbar echt immer dann kriegt wenn man die Dinger selbst nicht macht. Aber so? Und das schon wieder gegen diese verfluchten Violetten?! Um die geile Gänsehautstimmung war es nun natürlich geschehen. Man versuchte zwar noch ein bisschen was zu bewegen, wenigstens den Ausgleich zu erzwingen, doch es ging nix mehr. Beichler scheiterte ein weiteres Mal und dann war’s das. Die Gäste hätten fast noch das 0:2 erzielt. Komplett irres Spiel, das um 18:49 Uhr Geschichte war. Der Weg nach Hause war von eisigem Schweigen der abziehenden Menge gezeichnet. Bedrückend.
Wieder nix, wieder die Austria in einem Spiel das die Richtung für die Zukunft vorgeben könnte. Denn nun ist man Platz 1 erst mal los, muss nächste Woche nach Ried – und wie wir da immer ausschauen wissen wir doch alle – ehe es zum KSV geht. Ach ja, und davor steigt noch das wohl wichtigste Spiel des Jahres in Charkov.

Die „Woche der Wahrheit“ war eine extrem unglückliche für unsere Jungs. Nach dem geraubten Sieg in EC, besiegt uns heute eine schwache Austria ohne selbst zu wissen wieso und warum. Der Mannschaft ist kein Vorwurf zu machen. Traumhaft gespielt, super kombiniert und gekämpft – heute aber war an Safar erneut kein Vorbeikommen. Wahrlich zum verzweifeln.
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Christoph



Anmeldedatum: 14.08.2009
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 24.08.2009, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Wie die sschworzn aufs 1:0 drängt hom wor die stimmung sowos von geiL.

und daun kumt die mafia und hot mehr Glück als Verstand.
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